Vitamin D Hemmung von Entzündungen

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Vitamin D, insbesondere in seiner hormonell aktiven Form Vitamin D3, spielt eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Immunsystems und der Hemmung von Entzündungsprozessen. Es gibt Hinweise darauf, dass ein Mangel an Vitamin D mit erhöhten Entzündungsmarkern im Körper und chronischen Schmerzen in Verbindung steht.
- Hemmung von Entzündungen: Vitamin D aktiviert im Immunsystem spezielle Mechanismen, die entzündungshemmend wirken. Ein ausreichender Vitamin-D-Spiegel kann so dazu beitragen, stillen (latenten) Entzündungen vorzubeugen.
- Senkung von Entzündungsmarkern: Studien, auch solche des Deutschen Krebsforschungszentrums, haben gezeigt, dass die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten die Serumspiegel von Entzündungsmarkern senken kann.
- CRP-Werte: Niedrige Vitamin-D-Spiegel stehen in direktem Zusammenhang mit erhöhten CRP-Werten, die auf eine chronische Entzündung hinweisen können.
Linderung von Schmerzen
- Muskel- und Knochenschmerzen: Ein ausgeprägter Mangel an Vitamin D kann zu Muskel- und Knochenschmerzen sowie einer erhöhten Schmerzempfindlichkeit führen. Dies liegt daran, dass der Körper weniger Kalzium in die Knochen einbauen kann, was sie porös macht.
- Chronische Schmerzen: Untersuchungen legen nahe, dass eine Vitamin-D-Ergänzung zur Verringerung der Schmerzintensität bei chronischen Rückenschmerzen beitragen kann, insbesondere wenn ein Mangel vorliegt. Auch neuropathische Schmerzen sind mit dem Vitamin-D-Spiegel verknüpft.
- Autoimmunerkrankungen: Vitamin D hilft, überschießende Immunreaktionen zu dämpfen, die zu Autoimmunerkrankungen führen können. Es unterdrückt bestimmte T-Zellen, die Entzündungen verursachen, und fördert regulierende T-Zellen.
- Da Vitamin D im Körper gespeichert wird und nicht einfach ausgeschieden wird, kann eine Überdosierung zu ernsthaften Nebenwirkungen wie Nierenschäden führen.
- Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sollte daher immer in Absprache mit einem Arzt erfolgen.